transmediale

reSource blog

11.05.2012 - 15:00

11-12 May

im General Public 

 

Das erste Netzwerkevent der reSource, das Methodologien des kollaborativen Kuratierens diskutiert sowie die kulturelle Landschaft Berlins in den Bereichen Netzwerkwirtschaft, Hacktivismus und Queer Culture betrachtet.

Im April beginnen wir die erste Phase der Aktivitäten der reSource - die reSource Chats. Wir möchten die unabhängigen Kulturproduzenten Berlins ansprechen, um zu untersuchen, wie die reSource ihnen als Plattform zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und als Netzwerk fungieren kann. Da die vielen Kunst- und Aktivismusprojekte in Berlin bereits existieren, benötigen sie keine weitere Plattform, die sie in ihrer Entstehung und Entwicklung fördert, sondern eher andere praktische Ziele verfolgt.

Die Aktivitäten der reSource for transmedial culture im Jahr 2012 (bis zur transmediale 2013) folgen den Überlegungen, die bereits auf der transmediale 2k+12 angedacht wurden. Die Planungen des nächsten Festivals werden ebenfalls in die Aktivitäten der reSource mit aufgenommen, so dass sie sich weiterentwickelt. Es soll darum gehen, ein verbreitetes Netzwerk in Berlin zu verstärken – eine gemeinschaftliche Plattform und verstärkte öffentliche Präsenz für lokale und translokale Gemeinschaften aus Networking, Hacktivism und Politik.

in/compatible Material interventions with Martin Howse, Anthony Iles, Mattin, Jo

Am 1. Februar 2012, kurz nach 18.00 Uhr, wurden alle überirdischen Materialien des Hauses der Kulturen der Welt und der transmediale 2k+12 einen Millimeter innerhalb der Vertikalen verschoben. Diese kleine, subtile Verschiebung wurde von verschiedenen Instrumenten im Keller des HKW gemessen und spiegelte die Messungen wider, die auch in einer monumentalen Zementinstallation für den vorgeschlagenen Triumphbogen in der Nähe benutzt wurden.

Die Berliner Sandbox war der zweite Teil einer Serie von Labs, die im Oktober 2011 in Toronto begonnen hatten und 2012 Städte wie Montreal, New York und Mexiko City bereiste. Ziel des Projektes ist es, über neue Herausforderungen nachzudenken, die zur Zeit entstehen. Künstler und Aktivisten arbeiten vermehrt zusammen und solche heterogenen Zusammensetzungen prägen die momentane Politik (Occupy, Anonymous, etc.), während gleichzeitig verschiedene technische Muster das Potenzial der radikalen Medien, des Hacktivism und des Aktivismus ausreizen.

Aksioma – Institute for Contemporary Art, Ljubljana, und die reSource for transmedial culture präsentieren Telekommunisten: Miscommunication Technologies – R15N, das erste internationale Partnerevent der reSource nach der transmediale 2k+12. Die Ausstellung findet vom 19. März bis 6. April 2012 im Aksioma | Project Space in Ljubljana statt (Komenskega 18) und wird am 19. März ab 19.00 Uhr eröffnet (kostenloser Eintritt). Sie wurde im Rahmen der reSource for transmedial culture entwickelt, bei der das Projekt R15N ursprünglich präsentiert wurde.

World of the News – The world’s greatest peer-reviewed newspaper of in/compatibl

World of the News – The world’s greatest peer-reviewed newspaper of in/compatible research ist eine KOSTENLOS erhältliche Zeitung im Tabloid-Format, die teils die steigende akademische Nachfrage nach Veröffentlichung von Artikeln, die im Rahmen akademischer Peer-Review-Prozesse entstanden sind, behandelt. Vielleicht brauchen Researcher neue Visionen in Bezug auf Produktion und Konsums von Wissenschaft?

"Floppy Films - nicht mehr als 1.44 MB Bewegtbilder" war ein intensiver, drei Tage dauernder Workshop im Rahmen der transmediale 2012. Zehn internationale Teilnehmer erlernten hier die Techniken, um Kurzfilme auf Floppy Disketten zu quetschen, wobei sie sich näher mit den schmutzigen Details und obskuren Kniffen von Video Codec auseinandersetzen mussten und mit zahlreichen technischen Inkompatibilitäten, Glitches und Ausfällen empfindlicher Hard- und Software zu kämpfen hatten. Am letzten Tag wurde ihnen schließlich auch noch der Umgang mit dem analogen Medium eines per Hand endwickelten Super 8 Films beigebracht.

Das reSource for transmedial culture Team möchte ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und Besucher des diesjährigen reSource-Festivalprogramms aussprechen! Zwei Wochen nach Ende der transmediale 2k+12 läuft in den transmediale-Büros alles wieder nach Tagesordnung, auch wenn wir noch ein wenig in den Erinnerungen schwelgen und etwas Melancholie in der Luft hängt. Es war ein großartiges Festival und ein Erfolg für uns alle! Dank der fantastischen Beiträge unserer reSource-Teilnehmer konnten wir fünft Tage mit intensiven und packenden Talks, Panels und Workshops füllen, für die wir sehr positive Reaktionen von Besuchern, Kollegen und Presse bekommen haben.

Neben Vorträgen, Panels und Präsentationen von Kunstprojekten wird das reSource Programm auch zwei Performances beinhalten. Die erste wird bereits am Eröffnungsabend stattfinden, wo Morten Riis zuerst seine Steam Machine Music - ein selbst konstruiertes mechanisches Instrument, das zum Großteil aus alten Meccano-Teilen besteht - öffentlich aufbauen und später damit performen wird. Die zweite Performance wird im Rahmen des reSource sex Programms während des Panels "Commercialising Eros" gezeigt werden: Liad Hussein Kantorowicz wird hier ihre Arbeit als Erotiktänzerin einer israelischen Sex-Chat-Seite zeigen.

Google–One Week Piece Workshop with Johannes P Osterhoff

reSource for transmedial culture präsentiert während der transmediale im Haus der Kulturen der Welt eine Reihe von Workshops, in denen Kunst und Technologie, Hacktivism und Politik in Bezug zu einander behandelt werden. Registrierungen für alle reSource und transmediale Workshops sind ab sofort über das Formular auf unserer Webseite möglich.

Das reSource Programm präsentiert zwei Kunstprojekte, die speziell für die diesjährige Ausgabe der transmediale kreiert wurden: R15N, ein experimenteller Telefon-Service von Dmytri Kleiner, Baruch Gottlieb und dem Telekommunisten Netzwerk, sowie das Google – One Week Performance Piece von Johannes P Osterhoff.