Die transmediale wurde 1988 als VideoFilmFest ins Leben gerufen, einem Nebenprogramm der Sektion Internationales Forum des Jungen Films der Berlinale. Damit wollte der Mitbegründer und künstlerische Leiter Micky Kwella auch solchen Produktionen ein Forum bieten, die auf elektronischen Medien realisiert wurden und somit von reinen Filmfestivals wie der Berlinale ausgeschlossen waren.
Die transmediale ist ein internationales Festival für zeitgenössische Kunst und digitale Kultur. Ansässig in Berlin, präsentiert sie künstlerische Positionen, die die Rolle neuer Technologien in der heutigen Gesellschaft reflektieren. Gezeigt werden künstlerische und theoretische Arbeiten, die nicht nur auf neue technische Entwicklungen reagieren, sondern Einfluss auf die Art und Weise ausüben, wie wir diese Technologien erfahren. Die transmediale versteht Medientechnologien als Kulturtechniken, die man sich aneignen muss, um durch sie unsere heutige Gesellschaft verstehen, kritisieren und gestalten zu können.
Schwerpunkte der transmediale bilden die Ausstellung, der Wettbewerb, die Konferenz, das Film- und Videoprogramm und die Publikationsreihe 'transmediale parcours'. Darüber hinaus kooperiert sie mit dem club transmediale CTM, der sich mit elektronischer Musik und Clubkultur befasst.