Hier könnt ihr einen Einblick in die vergangenen transmediale Festivals bekommen und Zugang zu ihren jeweiligen Webseiten erlangen. Bald werden wir diesen Bereich aktualisieren, um einen vollständigen Überblick über die 25 Ausgaben unseres Festivals zu schaffen - vom VideoFilmFest '88 bis zu der diesjährigen transmediale 2012.
Zur Jahrtausendwende beschäftigte sich das Festival transmediale 00 mit den vorherrschenden Tendenzen, die die Welt veränderten - reflektiert im Schaffen internationaler Medienkünstler.
Die Bastlerkultur DIY [do it yourself!] forderte die Besucher der transmediale.01 dazu auf, an der präsentierten Digitalkunst mitzuarbeiten, ihre Technologien zu benutzen und selbst Medienkunst zu erschaffen und stellte damit die Weitergabe kreativer medialer Kompetenz in den Mittelpunkt.
go public! bezeichnet heutzutage einerseits den Börsengang eines Unternehmens und andererseits das Veröffentlichen von Informationen auf verschiedenen Medienkanälen. Die transmediale.02 forderte Publikum und Künstler dazu auf, mit medientechnologischen Ideen für Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums „an die Öffentlichkeit zu gehen“.
PLAY GLOBAL! widmete sich auf kritische, ironische und zuweilen humorvolle Weise den künstlerischen und kulturellen Folgen der Globalisierung, erkundete die medien-technologischen Spielstrategien, welche sich im gesellschaftlichen Wandel widergespiegeln.
transmediale.04 untersuchte das aufstrebende Potential aktueller künstlerischer Praxis in digitaler Kultur. FLY UTOPIA! reflektierte das über die Realität hinaus transzendierende Potenzial der aufstrebenden Medienkunst auf sozialer, kultureller und ästhetischer Dimension.
transmediale.05 fragte nach den BASICS – den ästhetischen und ethischen Normen –, die in einer überdrehten, hyper-potenziellen digitalen Kultur einer künstlerischer Arbeit zugrunde liegen.
transmediale.06 widmete sich der fortschreitenden Technologisierung von Wirklichkeit: REALITY ADDICTS stellte jene künstlerischen Strategien aus, welche die Realität von Technologie unterlaufen.
transmediale.07 stellte die Endlichkeit in seiner Perfektion in Frage und betonte die situative Vielfältigkeit von künstlerischen Entscheidungspotenzialen. So untersuchte unfinish! künstlerische Prozesse, die umkehrbar sind und Möglichkeiten für Veränderung bergen.
transmediale.08 hinterfragte mit dem Thema CONSPIRE... die alltägliche Haltung zu technologisierten Kontrollmechanismen. Die Teilnehmer intensivierten unser Verständnis von kollaborativer Netzwerkpraxis und diskutierten jene Mechanismen, die unsere Gesellschaft tagtäglich konspirieren und kontrollieren.