outResourcing explores the pervasive phenomenon of labor outsourcing from a critical constructive point of view. Outsourcing is often either simply embraced as an economical necessity of the global economy or criticized as such on the basis of the uneven distribution of wealth, power and/or labor that it entails. This project will take the phenomenon of outsourcing and approach it as a site for the production of new hybrid subjectivities and economies.
Presented as part of the panel "Zombie Play in the Ludic Salon: reSourcing an Exquisite Media Corpse"
Die Steam Machine Music ist ein selbstgebautes, mechanisches Instrument, das zum Großteil aus alten Meccano-Teilen besteht. Das Instrument wird von einer Dampfmaschine betrieben. Mehrere Saiten, Dynamos und Spieluhren erzeugen Klänge, aber noch wichtiger sind dabei die Geräusche der Maschine selbst – die Rhythmen und pulsierenden Drones der Dampfmaschine oder das Quietschen der Zahnräder.
Seit den 1990er Jahren haben einige Erfahrungen in der Queer und Aktivisten Szene gezeigt, wie man Ansätze des experimentellen Hacking und DIY von der Technologie auf den Körper und den weitgefassten Begriff der Sexualität übertragen kann.
Seit es das Web 2.0 gibt, muss man bei der Analyse der Topologie und Wirkung künstlerischer und hacktivistischer Offline- und Online-Praktiken Machstrukturen, Vernetzungsmethoden und das Spannungsverhältnis zwischen gesteigerter Konnektivität und Virtualisierung sozialer Beziehungen mitdenken. Part 1: Trapped and Tracked | Part 2: Mobilising the Unrepresentable
Wir stellen "World of the News" vor, eine Publikation im Zeitungsformat mit Beiträgen aus dem Doktoranden-Workshop + Konferenz in/compatible research (November, 16-18, 2011, UdK; http://darc.imv.au.dk/incompatible/) Im Anschluss an die Einführung wird aus der Zeitung gelesen, in einer Café-Atmosphäre diskutiert und der Livefeed des in/kompatiblen Nachrichtensenders gezeigt. Anders als in den meisten Ländern die Bildung, ist diese Zeitung übrigens kostenlos.
In Anknüpfung an den Doktoranden-Workshop/Konferenz In/compatible Research an, der letzten November vom Digital Aesthetics Research Centre of Aarhus University und reSource for transmedial culture organisiert und an der UdK Berlin abgehalten wurde, stellt nun eine Gruppe internationaler Doktoranden, einen praxisorientierten Ansatz vor, bei dem die Untersuchung und Erschaffung künstlerischer Praktiken selbst zur Methode wird.
Für die transmediale 2012 machen CODED CULTURES mit transdisziplinären Beispielen aus der Gegenwartskunst, Medienkunst, Street Art, audiovisueller Kunst und Ausstellungsdesign die Stadt zum Interface. Die Stadt wird dadruch zu einer spielerischen und dynamischen Umgebung für künstlerische Interventionen.
Wirtschaftlichen Krisen entgegen zu blicken, bedeutet, dualistische Perspektiven (Kapitalismus vs. Anti-Kapitalismus) in Frage zu stellen und sich ein nachhaltiges Wertenetzwerk vorzustellen, bei dem Wachstum und Prekarisierung durch eine grundlegende Ökologie ersetzt werden. Part 1: What Capitalism? | Part 2: Hacking Finance, Rethinking Trade
Die Ludic Interface Research Group (L.I.R.G.) lädt auf der transmediale 2012 herzlich ein zu einer zeitgenössischen Version des surrealistischen Spiels Le Cadavre Exquis und dieser Ludic Salon wird im offiziellen Launch der Initiative reSource for transmedial culture münden, die über das Festival hinaus während des ganzen Jahres transmediale Projekte initiieren wird.
reSource for transmedial culture ist eine Initiative der transmediale, die als Ziel hat, eine Plattform und einen Kontext der Peer-Produktion von Forschung, Wissen und künstlerischer Praxis für 2012 und die Zukunft zu schaffen. Partner von reSource sind CTM/DISK...
Ein offenes Gespräch über Videokunst und Netzkultur, Medienkollektive und Gegenöffentlichkeiten. Das ambivalente Verhältnis von technischer Innovation und sozialem Fortschritt, von Zugang und Kontrolle scheint den elektronischen Medien eingeschrieben. Videomakers Unite! unternimmt vor diesem Hintergrund einen kritischen Rückblick auf die Video- und Netzdiskurse der 1980er und 90er Jahre und bezieht diese auf die Herstellung heutiger Gegenöffentlichkeiten im Spannungsfeld politischer und künstlerischer, individueller und kollektiver Praxen.
Dieses „offene Gespräch“ versammelt eine Reihe von Teilnehmern, die sich in ihrer Arbeit mit historiographischen und zeitgenössischen kuratorischen Praktiken beschäftigen, die für die Debatte über historiographische Methodologien im Verhältnis zu bestimmten Kunstpraxen aus dem Gebiet der „Archäologie“ oder „Variantology“ relevant sind.
in/compatible systems: Die Vorstellung, dass Alles miteinander verbunden ist, ist heute unter Intellektuellen eine zentrale Idee. Dazu passend stellt die „Kontextualisierung“ jetzt eine Hauptmethode in den Geisteswissenschaften dar. Dieser Vortrag lehnt die Mode, Systeme und Ganzheiten über autonome Individuen zu stellen, ab. Die Alternative ist, von einem Modell gänzlich formatierter Einheiten auszugehen, welche jenseits der menschlichen Auffassungsgabe liegen und einander nicht verstehen. | Mehr zu dieser in/compatible systems Keynote hier.
in/compatible systems: Die eigenartige Parallelität militärtechnologischer Entwicklung und privater Tech-Startups in Israel dient als Fallbeispiel, anhand dessen Experten darüber sprechen, wie das improvisierte Wesen des Kampfes und das blitzschnelle Treffen kreativer Entscheidungen im „Nebel des Krieges“ Teil genau jener Tools werden, von denen wir glauben, dass sie uns von der Kontrollgesellschaft befreiten. | Mehr zu diesem in/compatible systems Panel hier.
in/compatible publics: Das Panel setzt sich mit der Anonymität als politische und künstlerische Strategie der Intervention und Unterbrechung auseinander. Moderiert von Krystian Woznicki diskutieren Jacob Appelbaum, Gabriella Coleman, Dana Buchzik und ein anonym bleibender Sprecher. reSource-Initiatorin Tatiana Bazzichelli nimmt ebenfalls an der Diskussion teil. | Mehr zu diesem in/compatible publics Panel hier.
in/compatible aesthetics: User sehen sich heute genötigt, technologisch am Ball zu bleiben und werden in einen Sog aus Konsummythen gestoßen, mal auf der Welle der Euphorie, mal der Enttäuschung. Sowohl Künstler als auch Theoretiker hat das veranlasst, diese Medienströme zu unterbrechen, indem sie den Blick zum Beispiel auf die ansonsten durchsichtige Schnittstelle von Mensch und Computer lenken und deren normalerweise einschränkende Vorgabe in ein widerspenstiges, aber erfreuliches Schauspiel umkehren. | Mehr zu diesem in/compatible aesthetics Panel hier.
in/compatible publics: Vor dem Hintergrund der jüngsten weltweiten politischen Widerstandsbewegung, dreht sich diese Keynote um die Stichwörter kommunikativer Kapitalismus und Besetzung. Indem Jodi Dean zwischen Besetzung als Form und Besetzung als Taktik unterscheidet, bespricht er das Potential und die Widersprüchlichkeit solcher kollektiver Handlungen. | Mehr zu dieser in/compatible publics Keynote hier.
in/compatible systems: Das globale Finanzsystem ist außer Kontrolle, das öffentliche Forum wurde von immerfort arbeitenden, maschinellen Berechnungen ersetzt und der geschwächte Nationalstaat zerbricht unter dem unaufhörlichen Fluss des virtuellen Kapitals. Hier sprechen Experten aus der Wirtschaft, Philosophie, New Media Studies und der Wissenschaftsgeschichte über die Widersprüche, Zusammenbrüche und Inkompatibilitäten unserer Finanzsysteme in der beklagenswerten Zeit des Spätkapitalismus. | Mehr zu diesem in/compatible systems Panel hier.
in/compatible publics: In Zeiten der gesellschaftlichen Krise müssen wir über das Potential der sozialen Medien nachdenken. Schließlich ist es gerade die kollaborative Grassroots-Qualität, die sie zu Plattformen gesellschaftlichen Wandels macht. Im Hinblick auf die „gescheiterten Staaten“ im Kreis solch exklusiver Clubs wie den G-8 oder den Euro-17, fragen wir: Wie lauten die zukunftsträchtigen Praktiken und Programme sozialer Medien? Worin liegt ihr Potential innerhalb zunehmend autoritärer Medienlandschaften? | Mehr zu diesem in/compatible publics Panel hier.
in/compatible aesthetics: Über die letzten zehn Jahre hat sich die Geschichte des Internets und all seine „alltäglichen“ Eigenschaften – auch digitale Folklore genannt – zu einem wachsenden Forschungsgebiet entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzungen steht die Rolle der „User“, denn sie geben dem Medium seine Form (und somit dessen Materialien, Gebräuche, Ideologien und ästhetische Strukturen, die eng mit der Bild-, Text- und Audiokultur verbunden sind). | Mehr zu diesem in/compatible aesthetics panel hier.
in/compatible aesthetics: Zur Informatik gehören eine Reihe verzwickter Probleme, die zu der Iteration eines der zentralsten IT-Probleme, nämlich dem der Geschwindigkeit und der Unfügsamkeit im Hinblick auf Computerprogramme, gehören. Für sich betrachtet sind auch diese Probleme tiefe und faszinierende Mikrowelten, die sich in zeitlosen Fabelwelten abspielen. Trotzdem haben sie eine wichtige konzeptuelle und praktische Komponente, zu der räumliche, soziale und ästhetische Dimensionen gehören. | Mehr zu dieser in/compatible aesthetics Keynote hier.
Auf der transmediale 2012 präsentiert die Joshua Light Show zum ersten Mal seit den 1960er Jahren ihre analogen Lichtprojektionen in Europa. Heute Abend bietet der Auftritt der JLS Anlass zum Auftritt der Band Supersilent mit dem Gitarristen Stian Westerhus aus Norwegen.