pueblo performt HIMW (He Is My Wife): eine post-industrial Noise-Performance zu der Frage, was Persönlichkeit in einer Facebook-Welt bedeutet. Ein gesichtsloser Darsteller verwendet Noise, um eine Reihe unterschiedlicher Persönlichkeiten durchzuspielen.
Latent Figure Protocol ist eine Installation und ein wissenschaftliches Live-Experiment, das DNA-Proben zur Bildherstellung lesbarer Symbole nutzt. Während des Festivals findet sich Künstler Paul Vanouse mehrmals in seinem Bio-Art-Labor in der HacKaWay Zone ein, wo er seine Arbeit erklärt und auch sein Experiment durchführt. Die Ergebnisse dieser Sessions bleiben jeweils solange auch noch nach der Performance für das Publikum sichtbar, bis die Leuchtkraft der DNA wieder abgeklungen ist und der Prozess beim nächsten Mal wiederholt wird.
Latent Figure Protocol (LFP) is an installation and a live science experiment that uses DNA samples to create readable, representational images. Several times throughout the festival artist Paul Vanouse will come to his bio art lab in the HacKaWay Zone, talking about his work and performing the experiment. Each time the results are recorded and can be watched until the fluorescence of the DNA eventually fades out for the process to be repeated.
Seit 2009 untersuchen UBERMORGEN.COM die Methoden der Piraterie sowie die Reaktionen darauf. Indem sie die kriminellen Handlungen der RAF aus den 1960er Jahren, bzw. Enteignungsproblematiken der DDR miteinbeziehen, fragen sie auf der transmediale.11, ob und inwiefern Piraterietaktiken auch in Deutschland in Frage kommen. In diesem Workshop soll die Bildsprache der Piraterie in der Kreation einer ganzen Modelinie zum Ausdruck kommen. >APPLY HERE FOR THIS WORKSHOP!
Seit 2009 untersuchen UBERMORGEN.COM die Methoden der Piraterie sowie die Reaktionen darauf. Indem sie die kriminellen Handlungen der RAF aus den 1960er Jahren, bzw. Enteignungsproblematiken der DDR miteinbeziehen, fragen sie auf der transmediale.11, ob und inwiefern Piraterietaktiken auch in Deutschland in Frage kommen. In diesem Workshop soll die Bildsprache der Piraterie in der Kreation einer ganzen Modelinie zum Ausdruck kommen. >APPLY HERE FOR THIS WORKSHOP!
Garnet Hertz und Jussi Parikka sind mit ihrem Essay Zombie Media, in dem sie sich der Medienarchäologie unter künstlerisch-methodologischen Gesichtspunkten annähern, für den diesjährigen Vilém Flusser Theory Award nominiert. In diesem Workshop geht es nach einer Einführung durch Garnet Hertz direkt ans Circuit Bending: Besucher sind eingeladen, an batteriebetriebenen Geräten wie z. B. Spielzeugen herumzubasteln und später mit ihren selbstgebauten Instrumenten eine Performance zu geben.
In diesem Workshop zeigen die Mitglieder der Gruppe HONF, dass Wissenschaft weder teuer, gefährlich oder unzugänglich, noch an ein Labor gebunden sein muss. Workshop-Teilnehmer lernen, wie man seine eigenem, selbstgezüchtete Schrägkultur mit natürlichen Farben färbt, bzw. wie man ein Reagenzglasgestell aus Papier fertigen kann. Am Ende ist jeder Teilnehmer eingeladen, seine Schrägkultur mit nach Hause zu nehmen und sein neues Wissen weiterzugeben.
In dieser einzigartigen Live Performance kreiert Eboman mit seinem SenSorSuit Real Time Video Sample Tracks. Der SenSorSuit ist Teil eines audiovisuellen Samplingsystems, dem SenS, das ihm ermöglicht audiovisuelle Samples in Echtzeit zu manipulieren und in eine virtuelle 3D-Umgebung einzufügen. In seinen Live Performances konstruiert Eboman Tracks, bei denen er das Publikum aktiv mit einbezieht und Echtzeitaufnahmen von Besuchern sampelt und scratcht.
Ein Workshop für Kinder, der mit dem Bau eines einfachen elektronischen Musikinstruments das Grundprinzip der Tonerzeugung digitaler Wiedergabegeräte erklärt. Dabei wird das nötigte Grundwissen geliefert, ein kreativer Umgang mit Technik vermittelt und gezeigt, wie sich die eigenen Klangvorstellungen realisieren lassen.
Seit 2009 untersuchen UBERMORGEN.COM die Methoden der Piraterie sowie die Reaktionen darauf. Indem sie die kriminellen Handlungen der RAF aus den 1960er Jahren, bzw. Enteignungsproblematiken der DDR miteinbeziehen, fragen sie auf der transmediale.11, ob und inwiefern Piraterietaktiken auch in Deutschland in Frage kommen. In diesem Workshop soll die Bildsprache der Piraterie in der Kreation einer ganzen Modelinie zum Ausdruck kommen. >APPLY HERE FOR THIS WORKSHOP!
Latent Figure Protocol ist eine Installation und ein wissenschaftliches Live-Experiment, das DNA-Proben zur Bildherstellung lesbarer Symbole nutzt. Während des Festivals findet sich Künstler Paul Vanouse mehrmals in seinem Bio-Art-Labor in der HacKaWay Zone ein, wo er seine Arbeit erklärt und auch sein Experiment durchführt. Die Ergebnisse dieser Sessions bleiben jeweils solange auch noch nach der Performance für das Publikum sichtbar, bis die Leuchtkraft der DNA wieder abgeklungen ist und der Prozess beim nächsten Mal wiederholt wird.
In dieser audiovisuellen Performance reflektiert Rosa Menkman über das PAL-Signal und dessen vermeintliches Ende. Auch wenn PAL heute veraltet und überholt ist, wohnt es dennoch mittelbar auch neueren Technologien wie dem DVB-Signal inne. The Collapse of PAL ist eine Hommage an die typischen Artefakte des Analog-Signals, die Rosa Menkman mittels Feedback, Image-Bending-Techniken, einer kaputten Digitalkamera, digitalen Komprimierungs- und Video-Bending-Geräten und einer Spielekonsole eingefangen hat und mit Klängen einer Cracklebox, eines altes Casio-Keyboards, europäischen Telefonsignalen, Morsecode, usw. kombiniert.
In dieser Solo-Performance fungieren zwei Overheadprojektoren als analoges VJ-Tool. Aus einer Kombination manueller Klangerzeugung und automatisierter Mechanik erwachsen subtile, polyrhythmische Klänge. Bild und Musik verschmelzen dank des fulminanten Farb- und Lichtspiels auf den Leuchtflächen der Projektoren.
In dieser Live-Performance geremixter, audiovisuell manipulierter und zeitlich stark komprimierter Kinofilme, lenkt das Trio Fair Use unsere Sinne auf sich immerzu beschleunigende Kultur, von der wir umgeben sind. Mit den Bildern und Sountracks der drei Filme Der Zauberer von Oz, Schneewittchen und Kubrick's 2001 spielt dieses Improv-Set mit unserem eigenen Filmgedächtnis und hinterfragt besonders Aspekte der Ausbildung eines Ich in einem unbekannten Universum.
Daito Manabe hat ein 'Gesichtsinstrument' geschaffen, bei dem er die Gesichter von Menschen im Rhythmus zu Musik mit Eletroschocks stimuliert und so künstlich bewegt. In diesem Workshop haben Teilnehmer die Gelegenheit gegenseitig ihre Gesichter zu "hacken" und damit Erfahrungen jenseits natürlicher Gesichtsmimik zu machen.
Die akustisch-performative Installation Intelligent Bacteria – Saccharomyces Cerevisiae der indonesischen Künstlergruppe HONF (The House of Natural Fibre) stellt eine Reaktion auf das religiös motivierte, nationale Verbot alkoholischer Getränke in Indonesien dar. Auf der transmediale.11 verwandelt sich die Installation zudem in die Performance bacteria orchestra, wenn sie als komplexes Instrument Kunst, Wissenschaft und Lebendiges vereint.
Billigere digitale Technologien erleichtern nun auch Individuen den Zugang zur Übertragung von Radiosendungen. Dies erschliesst neue Möglichkeiten zur Demokratisierung des Radios. Mathias Coinchon von der Europäischen Rundfunkunion stellt den Teilnehmern dieses Workshops eine Reihe von Techniken und Werkzeugen für dieses neue Radioübertragungssystem vor.