Despite the shock and awe of their extraordinary sonic onslaught, MoHa! is the work of just two musicians: Anders Hana on guitar, electronics and effects pedals, and Morten J. Olsen on drums, triggering an avalanche of noise. Tonight they are collaborating with artist and photographer Anu Vahtra from Estonia and installation artist Idan Hayosh from Israel in a "sonic and visual performance that involves the audience in a physical experience of definite power and energy".
Die nomadische TRACES Lounge reagiert mit einem Raum für langsame Kultur, entspannte Interaktion und tiefere Austauschmöglichkeiten auf die Herausforderung, dass Künstler und Kuratoren meist höchst mobil arbeiten und leben müssen. Besucher sind eingeladen, sich hier im Rahmen der TRACES Live-Radiosendung und der TRACES ‘Open Zone Special Edition’ Gedanken zu machen, was es bedeutet, sich innerhalb der Free Culture und des Offenen Netzes zu bewegen.
Am 1. Februar 2011 eröffnet Stephen Kovats, Künstlerischer Leiter der transmediale, das Festival und präsentiert als besonderen Eröffnungsgast Derrick de Kerckhove und dessen digitalen Sohn Angel_F. Neben Performances von Herman Kolgen, Paul Vanouse, Ei Wada und Gabriel Shalom kommen am heutigen Abend auch die zahlreichen Festival-Zonen und Aktivitäten zum ersten Mal in Gang. Willkommen zur transmediale.11!
Latent Figure Protocol ist eine Installation und ein wissenschaftliches Live-Experiment, das DNA-Proben zur Bildherstellung lesbarer Symbole nutzt. Während des Festivals findet sich Künstler Paul Vanouse mehrmals in seinem Bio-Art-Labor in der HacKaWay Zone ein, wo er seine Arbeit erklärt und auch sein Experiment durchführt. Die Ergebnisse dieser Sessions bleiben jeweils solange auch noch nach der Performance für das Publikum sichtbar, bis die Leuchtkraft der DNA wieder abgeklungen ist und der Prozess beim nächsten Mal wiederholt wird.
Die Open Design City ist ein Ort für kollektives Arbeiten und ‚offenes Design' in Berlin. Inspiriert von den Prinzipien der freien Software und Open Source Bewegung werden hier Tools, Wissen und Fähigkeiten zwischen Allen geteilt, die Lust haben, sich zu engagieren.
Das Wanted and For Sale Office fragt die Festivalbesucher nach dem, was sie anbieten können und was sie haben wollen. Die Gesuche und Angebote sind so am Office veranschlagt, dass Tauschpartner gefunden werden können. Das Wanted and For Sale Office ist auch der Ort, wenn man eine maßgeschneiderte Führung oder einen Audioguide sucht oder selbst einen aufnehmen oder ein Info-Booklet zum Festival herstellen möchte.
Wie wäre es, wenn wir uns plötzlich mit einem Kafkaesken Internet herumschlagen müssten, einer Situation, in der die ganze Online-Kommunikation plötzlich auf Emoticons reduziert und Text plötzlich unlesbar wäre, weil zu viele Algorithmen sich bei der Auswahl unzensierter Worte gegenseitig in die Quere gerieten?
Diese Ideen verfolgt Ursula Endlicher in interACTicons, einem dreiteiligen Projekt aus Online-Archiv, Workshops und finaler Performance, für das sie JPGs, GIFs und Videos sammelt, um unsere Online-Gewohnheiten nicht nur zu visualisieren, sondern eben auch gleich performativ darzustellen.