Ein Abenteuer in Kunst, Kultur und Technologie

Die transmediale ist ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Die Aktivitäten der transmediale zielen darauf ab, ein kritisches Verständnis der gegenwärtigen, von Medientechnologien geprägten Kultur und Politik zu festigen. Im Laufe seiner 27-jährigen Geschichte hat sich das jährliche transmediale Festival zu einem der wichtigsten Events in den Kalendern von Medienkunstexperten, Künstlern, Aktivisten und Studenten aus aller Welt etabliert. Der umfassende kulturelle Ansatz des Festivals wurde auch von der Bundesregierung anerkannt, die die transmediale als Leuchtturmprojekt der Gegenwartskultur unterstützt.

 

Ein führendes Medienkunstevent: Über das Festival

Im Rahmen des jährlichen Festivals präsentiert die transmediale etwa 20.000 Besuchern ein breites Programm an Ausstellungen, Konferenzen, Screenings, Performances und Publikationen. Jedes Jahr schafft ein bestimmtes Festivalthema den Rahmen für die Arbeit von Hunderten von Künstlern, Medienaktivisten, Wissenschaftlern, Designern und anderen kreativen Tüftlern, die reflexive, ästhetische und spekulative Positionen im Feld von Kunst, Kultur und Technologie beziehen.

 

Im Ausstellungsprogramm werden sowohl thematisch kuratierte Werke als auch eine Auswahl unserer jährlichen Ausschreibung präsentiert. Die Ausstellung orientiert sich insbesondere an Kunstwerken, die uns dazu herausfordern, unsere tägliche Beziehung zu alten und neuen Technologien zu überdenken.

 

In unserem Konferenz- und Workshop-Programm wird die kritische Dimension des Festivalthemas im Bereich des Netzwerkens, des Hacktivismus, der Medientheorie und der Politik der technologischen Entwicklung untersucht. In den vergangenen Jahren waren viele renommierte Sprecher aus der Wissenschaft und der Kunst in den Keynotes und Panels als Vortragende anwesend. In unseren Workshops werden Projekte weitergeführt, die in den anderen Programmbereichen vorgestellt wurden. Dadurch entstehen sowohl praktische als auch diskussionsbasierte Herangehensweisen in spezialisierten und tiefergehenden Kontexten.

 

Unser Videoprogramm widmet sich zeitgenössischen künstlerischen Videowerken und experimentellem Filmmaterial mit historischem Bezug. Es beinhaltet ein weites Spektrum kürzerer, gegenwärtiger Videoarbeiten und Sonderprogrammen von künstlerischen Retrospektiven, thematisch verbundenen Spielfilmen oder Dokumentationen.

 

Im Zentrum unseres Performance-Programms stehen audiovisuelle Live-Ausdrücke alter und neuer Medien. Es werden disziplinübergreifende Projekte aus den Bereichen Installation, Klang, Performance und Video auf der Bühne präsentiert, die die Suche nach neuen Ausdrucksformen zur Schau stellen – losgelöst von künstlerischen Genres. In Kooperation mit der transmediale findet außerdem das CTM Festival (ehemals club transmediale) statt, das ein Parallelprogramm mit aktueller elektronischer, digitaler und experimenteller Musik vorstellt.

 

Hier gibt's mehr zum Thema der transmediale 2014 afterglow.

 

Eine Quelle der transmedialen Kultur: Über das ganzjährige Programm

Seit 2011 verfügt die transmediale über ein ganzjähriges Programm in Form einer neuen Projektplattform und eines Residency-Programms. Diese Aktivitäten bieten eine kontinuierliche Struktur, die durch das Feedback, die Forschung und Reflexion auf das jährliche Festival Bezug nimmt und mit ihm im Wechselspiel steht.

 

Die reSource transmedial culture berlin ist ein neues Konzept für verschiedene Projekte, die das ganze Jahr über in Berlin stattfinden und in direktem Bezug zum transmediale Festival stehen. Es stellt eine Initiative dar, deren fortlaufende Aktivitäten und Events eine maßgebliche Programmpräsenz an den jährlichen Festivals annehmen. Ziel von reSource ist es, als vermittelndes Glied zwischen Kulturproduktion im Rahmen von Kunstfestivals und gemeinschaftlichen Netzwerken im Bereich von Kunst, Technologie, Hacktivismus und Politik zu agieren. Sie arbeitet in Partnerschaft mit CTM/DISK, dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien und dem Post-Media Lab der Leuphana Universität Lüneburg.

 

Mit dem Vilém Flusser Residency Programme for Artistic Research sollen Projekte und Arbeiten unterstützt werden, die sich in einem konzeptionellen Stadium befinden und sich durch ihren praxisbasierten Charakter auszeichnen. Es ist darauf ausgerichtet, neue Forschungsansätze anzuregen sowie bereits bestehende Projekte weiterzuentwickeln. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Flusser Archiv der Universität der Künste (UdK) Berlin angeboten.

 

27 Jahre Medienkunst: Über das transmediale Archiv

Das transmediale Archiv besteht aus Kunstwerken, Programmheften, Vorträgen, transmediale Award-Gewinnern und anderen Inhalten aus 27 Jahren Festival. Schon seit 2009 gibt es eine ausführliche Online-Dokumentation

– unter anderem auf den alten Webseiten, doch zur Zeit arbeiten wir auch daran, noch ältere Inhalte online zugänglich zu machen.
Erfahrt hier mehr über die Geschichte der transmediale und stöbert in unserem Archiv.

 

Die transmediale ist ein Projekt, das in den Bereichen Medienkunst, digitale Kultur und neuen Medien operiert – abgesehen davon versteht sie unter Technologie allerdings mehr als die digitale Welt und unter Kultur mehr als das, was aus institutionalisierten Bereichen der Kulturproduktion entsteht.  Die transmediale ist daher eine transdisziplinäre Plattform, immer auf der Suche nach neuen künstlerischen, akademischen, aktivistischen und alltäglichen Ausdrucksweisen. Sie hält stets Ausschau nach anderen Projekten und Akteuren, die die gegenwärtige Kulturproduktion prägen, sich kritisch mit ihr auseinandersetzen und letztlich neu gestalten.

 

Die transmediale ist ein Projekt der Kulturprojekte Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt. Die Kulturstiftung des Bundes fördert die transmediale als kulturelle Spitzeneinrichtung.

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