transmediale
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Die transmediale diskutiert und präsentiert künstlerische, spekulative und reflektierende Positionen an den Schnittstellen zwischen Kunst, Technologie und Kultur. Das Festival widmet sich sowohl dem kritischen Umgang mit Technologien – und vor allem dem Aspekt, dass sie mehr in sich vereint als nur das Digitale –, als auch mit Kulturgütern, die mehr umfassen als institutionalisierte Formen der Kulturproduktion. Die transmediale ist daher eine transdisziplinäre Plattform, immer auf der Suche nach neuen künstlerischen, akademischen, aktivistischen und alltäglichen Ausdrucksweisen. Sie hält stets Ausschau nach anderen Projekten und Akteuren, die die gegenwärtige Kulturproduktion prägen, sich kritisch mit ihr auseinandersetzen und letztlich neu gestalten.

Im Rahmen des jährlichen Festivals bilden die Ausstellung, ein Symposium, das Film- und Videoprogramm, die Live-Performances und verschiedene Publikationen Schwerpunkte der transmediale. Zusätzlich beteiligt sich die transmediale an kurz- und langfristigen Kooperationsprojekten, die das ganze Jahr über stattfinden. Darüber hinaus kooperiert sie mit dem club transmediale (CTM), einem Festival, das sich mit elektronischer Musik und Klubkultur auseinandersetzt. Im Jahr 2012 feiert die transmediale ihr 25. Jubiläum, das im Festivalprogramm und in einer besonderen Publikation zum Ausdruck kommt. 

 

Die transmediale wurde 1988 als VideoFilmFest ins Leben gerufen, einem Nebenprogramm der Sektion "Internationales Forum des Jungen Films“ der Berlinale. Damit wollte der Mitbegründer und künstlerische Leiter Micky Kwella eine Plattform für Produktionen elektronischer Medien schaffen, die von reinen Filmfestivals wie der Berlinale ausgeschlossen waren.

 

In den folgenden 20 Jahren entwickelte sich das Festival stetig weiter: 1997/98 änderte es seinen Namen von 'VideoFest' zu 'transmediale'. Diese Änderung reflektierte die programmatische Erweiterung des Festivals, welches inzwischen ein weites Spektrum multimedialer Kunstformen umfasste. 1999 wurde der „club transmediale“ gegründet, der sich mit elektronischer Musik und Clubkultur befasst und seither von einem eigenständigen Kuratorenteam mit unabhängiger Finanzierung organisiert wird.