transmediale Video Channel

Jacob Appelbaum at Art as Evidence keynote 2014


  • 04.2014

    Vilém Flusser Residency
    Call for Entry

    Die transmediale und das Vilém Flusser Archiv der Universität der Künste suchen künstlerische Forschungsprojekte. Die diesjährige Jury besteht aus Teresa Dillon, Kristoffer Gansing und Daniel Irrgang. Mehr ...
  • 06.2014

    CTM 2015 – Un Tune

    Das CTM Festival 2015 befasst sich mit der unmittelbaren leiblichen Erfahrung von Frequenzen, Klang und Musik und ihrer Kombination mit anderen spekulativ-narrativen Einflüssen. 23.1-1.2015 an zahlreichen Spielorten in Berlin. Mehr ...

transmediale/art&digitalculture

Die transmediale ist ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Das Ziel der Aktivitäten der transmediale ist es, ein kritisches Verständnis der gegenwärtigen, von Medientechnologien geprägten Kultur und Politik zu festigen. Im Laufe seiner 28-jährigen Geschichte hat sich das jährliche Festival zu einem der wichtigsten Events in den Kalendern von Medienkunstexperten, Künstlern, Aktivisten und Studenten aus aller Welt etabliert. Seit 2011 werden außerdem im Rahmen des reSource-Programms das ganze Jahr über Aktivitäten veranstaltet, unter anderem eine Residency. Diese nachhaltige Struktur ermöglicht Feedback zur Entwicklung der jährlichen Festivalthemen.

transmediale/art&digitalculture

transmediale/festival

Im Rahmen des jährlichen Festivals präsentieren wir etwa 20.000 Besuchern ein Programm an Ausstellungen, Konferenzen, Screenings, Performances und Publikationen. Dieser umfassende kulturelle Ansatz wurde auch von der Bundesregierung anerkannt, die die transmediale als Leuchtturmprojekt der Gegenwartskultur unterstützt. Jährlich schafft ein Thema den Rahmen für die Arbeit von Künstlern, Medienaktivisten, Wissenschaftlern, Designern und anderen kreativen Tüftlern, die reflexive, ästhetische und spekulative Positionen im Feld von Kunst, Kultur und Technologie beziehen. Das nächste Festival findet vom 28.1. bis 1.2.2015 im Haus der Kulturen der Welt statt.

Nutzt die Zeitleiste, um die Entwicklungen und Themen der transmediale seit 1988 zu sehen…

  • Ausschnitt Poster 1988

    VideoFilmFest '88

    Seit 1973 ist Video ein integraler, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Internationalen Forums des Jungen Films der Internationalen Filmfestspiele. 1988 wurde in der MedienOperative (sonst nur zweite Spielstätte der Videoauswahl) auch ein eigens zusammen gestelltes Programm gezeigt, als VideoFilmFest.

  • Ausschnitt Poster 1989

    VideoFest '89

    Video ist jung, war von Anfang an eine Reaktion auf die "schöne neue Welt" der hochtechnisierten Massengesellschaft mit ihren Computern, Kernkraftwerken, zerstörten Landschaften und vereinsamten Individuen. Deshalb kann Video nicht Film sein, bleibt sperrig, verspielt und angreifbar.

  • Ausschnitt Poster 1990

    VideoFest '90

    In diesem Jahr präsentierte das Programm Arbeiten zwischen Videokunst und –Dokumentationen; Anspruch war, videospezifische Umsetzungen dokumentarischer Produktionen herauszustellen.

  • Ausschnitt Poster 1991

    VideoFest '91

    Das VideoFest ist kantiger geworden, mit mehr Arbeiten, die formal und inhaltlich Irritationen schaffen; Dokumentationen, die sich um formsprachliche Innovation und aufregende Inhalte bemühen; Videos, die sich künstlerischer Mittel bedienen, um sozialkritische Themen zu reflektieren.

  • Ausschnitt Poster 1992

    VideoFest '92

    Auch 1992 sollte das VideoFest die Entwicklung der internationalen Videokultur spiegeln, den Reichtum all ihrer Genres–bei Produktionen, Skulpturen oder Bereichen wie interaktiven Medien oder Computeranimation.

  • Ausschnitt Poster 1993

    VideoFest '93

    1993 boten wir ein Programm in gewohnter Qualität und ein optimales Raumangebot für alle Aktivitäten: Programm, Installationen, Markt, Konferenz, Sondervorführungen etc. Besser informiert, besser unterhalten. Manchmal irritiert, aber niemals gelangweilt.

  • Ausschnitt Poster 1994

    VideoFest '94

    Das "verflixte" siebte Jahr – keineswegs beim VideoFest. Die Berührung von Video und Fernsehen waren immer wichtiger geworden. Das Programm zeigte ungewöhnliche Fernsehproduktionen sowie Bänder, die sich kritisch am großen Medium gerieben haben.

  • Ausschnitt Poster 1995

    VideoFest '95

    Das VideoFest '95 warf einen Blick über den Tellerrand und beschäftigte sich ausführlich damit, was sich hinter dem neuen Zauberwort Multimedia verbirgt, konzentriert auf Künstlerisches auf CD-ROM und im Internet – mit Vorführungen, Diskussionen, einer Ausstellung und Workshops.

  • Ausschnitt Poster 1996

    VideoFest '96

    Technologische Entwicklungen wuchsen mit exponentieller Geschwindigkeit. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, hat das VideoFest sich neu strukturiert: Video – Fernsehen – Multimedia stehen künftig gleichberechtigt nebeneinander, auch die Vorführung von Filmen mit digitalen Produktionsanteilen war nun möglich.

  • Ausschnitt Poster 1997

    transmedia '97

    Multimedia, innovatives Fernsehen und Video bildeten erneut den Schwerpunkt des Festivalgeschehens. Zusätzlich wurden auch für die Medienterritorien relevante technologische Entwicklungen sowie philosophische Diskurse in das Programm eingebunden.

  • Ausschnitt Poster 1998

    transmediale '98

    Zum ersten Mal in seiner Geschichte steht das Festival unter einem Motto: BESTANDSAUFNAHME SEHEN. Es wurde eine Bilanz gezogen, was uns denn das Fernsehen und all die neuen Medien bislang gebracht haben.

  • Ausschnitt Poster 1999

    transmediale '99

    Mit dem Untertitel "international media arts festival berlin" lud die transmediale 1999 Künstler und Wissenschaftler sowie kommerzielle Produzenten ein. Die Unterhaltungsindustrie wurde als spannendes Feld von Kunst, Design und Technik wahrgenommen.

  • Ausschnitt Poster 2000

    transmediale 2000

    Der Jahrtausendwechsel: Die ganze Welt spekulierte darauf, dass Computer abstürzen und die Welt ihrem Untergang näher kommt. Auch die Medienwelt veränderte sich, alles was früher materiell vorhanden war, begab sich auf den Weg, digital zu erscheinen.

  • Ausschnitt Poster 2001

    transmediale.01 DIY

    Aus passiven Medienkonsumenten wollte die transmediale.01 aktive Produzenten machen: Künstlerische und medientechnologische Strategien sollten von den Besuchern benutzbar gemacht werden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst und vor Ort Kunst zu gestalten.

  • Ausschnitt Poster 2002

    transmediale.02 go public!

    go public! bezeichnet in der neuen ökonomie den Börsengang einer Firma. Ursprünglich wird damit jedoch die Veröffentlichung von Informationen bezeichnet. go public! war eine Aufforderung an Künstler und Besucher, kreative Ideen für den öffentlichen Raum im digitalen Zeitalter zu entwickeln.

  • Ausschnitt Poster 2003

    transmediale.03
    PLAY GLOBAL!

    Als Gegengewicht zur Globalisierung präsentierte sich die transmediale.03 als künstlerischer "global player": künstlerisch-kritische Strategien sollten ironische, humorvolle aber vor allem spielerische Ideen zum Umgang mit der Globalisierung erfinden.

  • Ausschnitt Poster 2004

    transmediale.04
    FLY UTOPIA!

    FLY UTOPIA! beschäftigte sich mit dem Versprechen der Möglichkeiten des Medienzeitalters und mit der Hoffnungslosigkeit der technologisierten, entkulturalisierten Gesellschaft, zerrissen durch globale Konflikte.

  • Ausschnitt Poster 2005

    transmediale.05 BASICS

    Die transmediale.05 lotete die BASICS, die ästhetischen und ethischen Grundlagen künstlerischer Arbeit mit digitalen Technologien aus und stellte Modelle künstlerischer Praxis vor, deren Ethik auf der Aneignung einer extremen und widersprüchlichen Gegenwart basiert.

  • Ausschnitt Poster 2006

    transmediale.06
    REALITY ADDICTS

    REALITY ADDICTS akzeptieren die Abgeschlossenheit des Multimedia nicht. Sie verlangen mehr: Der reale Mensch, Bild und Wort, Kultur und Natur fesseln sie, sodass sie die durch Medientechnologie erzeugte Wirklichkeit mit künstlerischen Strategien unterlaufen wollen.

  • Ausschnitt Poster 2007

    transmediale.07 unfinish!

    unfinish! verlangte, scheinbar abgeschlossene Prozesse wieder zu öffnen und stellte die Endlichkeit in Frage, um jeder Situation ihre potentielle Vielfältigkeit bewusst zu machen. Offenheit für Veränderung und die Umkehr von getroffenen Entscheidungen waren maßgebliche Kriterien des Festivals.

  • Ausschnitt Poster 2008

    transmediale.08 CONSPIRE...

    CONSPIRE... untersuchte dubiose Welten, zweideutige Erzählungen und undurchsichtige Prozesse der Meinungsbildung, um die Mittel kreativ-konspirativer Strategien kritisch zu erkunden und sie für die Entwicklung neuer digitaler Ausdrucksformen zu nutzen.

  • Ausschnitt Poster 2009

    transmediale.09
    DEEP NORTH

    Mit dem Festivalthema DEEP NORTH schaute die transmediale.09 im Jahr 20 nach der Wende auf den notwendigen globalen Kulturwandel, der aus dem Schmelzen der Polkappen erwachsen wird.

  • Ausschnitt Poster 2010

    transmediale.10
    FUTURITY NOW!

    2010 als das Beispiel einer Zukunft, die von technischem Fortschritt und sozialer Harmonie geprägt ist? Das Jahr zeigte stattdessen, dass die Gesellschaft weder die Utopie noch die Anti-Utopie ist, die üblicherweise in diesen Fiktionen gezeichnet wurde.

  • Ausschnitt Poster 2011

    transmediale.11 RESPONSE:ABILITY

    RESPONSE:ABILITY widmete sich einem neuen Echtzeit-Lebensraum. In einer vollkommenen Gegenwart erleben wir eine ununterbrochene digitale Stimulation. Partizipation, Interaktion und andauernde Datenströme sind die Signaturen unserer livegeschalteten Gesellschaft.

  • Ausschnitt Poster 2012

    transmediale 2k+12 in/compatible

    Inkompatibilität bezeichnet den Zustand, wenn Dinge nicht reibungslos miteinander funktionieren. Mit dem Thema in/compatible untersuchte das Festival die produktiven und destruktiven Seiten der Inkompatibilität als fundamentale Voraussetzung kultureller Produktion.

  • Ausschnitt Poster 2013

    transmediale 2013 BWPWAP

    Man benutzt BWPWAP (Back When Pluto Was a Planet), um über Dinge zu reden, die sich vor Kurzem schnell verändert haben. Die transmediale 2013 zeigte, dass die Klassifizierungskrise wertvollen Raum für das Aushandeln von Kultur und künstlerische Interventionen eröffnet.

  • Ausschnitt Poster 2014

    transmediale 2014 afterglow

    Unter dem Titel afterglow erkundete die 27. transmediale, wie in der postdigitalen Gegenwart einstige Schätze des mediatisierten Lebens zu Müll werden. transmediale 2014 begriff den afterglow des Digitalen als Chance, drängende aktuelle Themen zu behandeln und neue spekulative Praktiken zu entwickeln.

reSource

A link between cultural production of art festivals and collaborative networks

transmediale/reSource

Seit 2011 bietet die transmediale auch einen umfangreichen Rahmen für alle ganzjährigen Aktivitäten und Veranstaltungen, die reSource, der unter anderem bestimmte Partnerveranstaltungen, ein Residency-Programm und monatliche Netzwerktreffen in Zusammenarbeit mit Technologie basierten Kunstprojekträumen Berlins beinhaltet. Diese nachhaltige Struktur ermöglicht Feedback zur Entwicklung der jährlichen Festivalthemen. Das Ziel der transmediale/reSource ist es, als vermittelndes Glied zwischen Kulturproduktion im Rahmen von Kunstfestivals und gemeinschaftlichen Netzwerken im Bereich von Kunst, Technologie, Hacktivism und Politik zu agieren. Es ist ein Versuch, die Arbeitsmethodologie von großen Kunstfestivals neu zu definieren, indem der fortlaufende Prozess des Austauschs mit dem Publikum, Professionals und Kulturproduzenten, die dem Themen der transmediale nahe stehen, herausgestellt werden soll. Dies beinhaltet kuratierte Veranstaltungen sowie beauftragte Kunstprojekte, die während des Jahres im Rahmen der Vilém Flusser Residency for Artistic Research (in Zusammenarbeit mit dem Vilém Flusser Archiv der Universität der Künste, UdK) mit Blick auf das Festival entwickelt werden. Bereits dreimal in Folge wurden Berliner Projekträume in ein Veranstaltungsprogramm vor dem Festival eingebunden, in Zusammenarbeit mit dem CTM Festival. Die Residency unterstützt Projekte und Arbeiten, die sich in einem konzeptionellen Stadium befinden und sich durch ihren prozessbasierten und unabgeschlossenen Charakter auszeichnen und zielt auf den Anstoß neuer Forschung oder die Weiterentwicklung bestehender Projekte ab. In Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus arbeitet die transmediale außerdem an Forschungsworkshops und -publikationen, die die Themen des Festivals weiterbehandeln und erweitern. Das transmediale/magazine ist ein weiteres fortlaufendes Projekt in Form einer herausgegebenen Publikation, die sowohl unabhängig vom Festival existiert wie auch den traditionellen Festivalkatalog ersetzt. Mehr ...

  • Vilém Flusser Residency

    Das Residency-Programm ist eine Kooperation zwischen dem _vilém_flusser_archiv der Universität der Künste (UdK) und der transmediale. Mit dem Programm werden Projekte und Arbeiten unterstützt, die sich in einem konzeptionellen Stadium befinden und sich durch ihren prozessbasierten und unabgeschlossenen Charakter auszeichnen. Für die Residency 2014 hat die Jury Rosemary Lee und ihr Projekt Molten Media ausgewählt. Mehr ...

  • Network

    Das reSource-Netzwerk beschäftigt sich mit Kunst und digitaler Kultur in Berlin. Dafür werden für Interessierte zwei Möglichkeiten boten: regelmäßige Treffen und Diskussionsrunden sowie eine Mailing-Liste. Das reSource Netzwerk organisiert Treffen für verschiedene Künstler, Kulturproduzenten und Kuratoren von Berliner Projekträumen und Galerien, um einen zentralen Treffpunkt für Aktivitäten im Rahmen von Kunst und Technologie in der Stadt aufzubauen. Mehr ...

  • Publications

    Die transmediale veröffentlicht eine Reihe an Printprodukten. Das Jahr über bietet das Magazin durch Inhalte zu den Aktivitäten der reSource. Zum Festival ersetzt es den Festivalkatalog und erweitert den Diskurs des Festivalthemas durch tiefergehende Beiträge. Die transmediale arbeitet auch mit dem DARC - Digital Aesthetics Research Centre der Universität Aarhus zusammen, um jährlich eine "Peer-Review"-Zeitung herauszugeben. Mehr ...

Archive

Photos, videos, websites, publications and more

transmediale/archive

Im Jahre 1988 wurde die transmediale als VideoFilmFest, einem Nebenprojekt des Internationalen Forums der Berlinale gegründet. In den folgenden 20 Jahren hat sich das Festival stetig weiterentwickelt. In unserem transmediale Archiv gibt es Photos, Videos, Webseiten, Publikationen und weitere Inhalte vergangener Festivals. Die transmediale verfügt auch über ein physisches Archiv, das Einblicke in 28 Jahre Medienkunst und digitale Kultur bietet. Deshalb waren wir Teil von DCA (Digitising Contemporary Art), einem Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wurde. Mehr ...

Aus dem Archiv:

Titel: My Generation
Info: Film/Video von Eva und Franco Mattes aka 0100101110101101.ORG, 13:26 min, 2010
Beschreibung: My Generation von Eva und Franco Mattes aka 0100101110101101.ORG demonstriert anhand von auf Plattformen wie YouTube gefundenem Material, dass Computerspiele weit mehr sind als bloße Freizeitunterhaltung. Mehr ...

Titel: Tantalum Memorial
Info: Installation von Graham Harwood, Richard Wright, Matsuko Yokokoji, 2008
Beschreibung: Die Telefon-Installation ist ein Mahnmal für die drei Millionen Toten aus den 'Koltankriegen', die seit 1998 um den Abbau von Koltan im Kongo geführt werden. Mehr ...

Titel: Newton
Info: Film/Video von Ho Tzu Nyen, 2009
Beschreibung: Ho Tzu-Nyens Newton ist ein Loop einer Kettenreaktion. Durch Titel und meditativen, maschinellen Soundtracks wird Newton zu einem lakonischen Kommentar der Erkenntnisfähigkeit von Wissenschaft und Kunst. Mehr ...

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CTM Festival
Festival for Adventurous Music and Art